Träume und Wünsche verstehen

Träume und Wünsche verstehen

Träume und Wünsche verstehen? Darf man das?

Noch immer liegt mir der gestrige Verdacht, womöglich als Mörder der Romantik missverstanden zu werden, schwer im Magen. Dabei will ich doch nur meine und unsere Träume und Wünsche verstehen, damit ich und wir in die Lage kommen, eine Chance haben, meine und unsere Träume und Wünsche zu verwirklichen.

Was erwarten wir denn von der Romantik? Und was erwarten wir von einer zauberhaften magischen Weihnacht?

Erhoffen wir, dass Herzensträume und Herzenswünsche erfüllt werden oder erhoffen wir dessen Gegenteil? Wollen wir beschenkt werden oder wollen wir wieder einmal leer ausgehen? Was ist magischer? Was ist romantischer?

Nein, kein Mörder!

Nein, ich bin kein Mörder der Romantik! Und alle, die ebenso wie ich ihre Träume und Wünsche verstehen wollen, werden ebenso urteilen. Das einzig Ungewohnte, aber keineswegs unromantische, das geschieht, wenn wir unsere Träume und Wünsche verstehen, ist, dass sich die Romantik verschiebt, verlagert. Nämlich von der Unerfüllbarkeit zur Erfüllbarkeit. Von der Nicht-Existenz zur Existenz, zur Verwirklichung, zur Manifestation!

Romantik und die magische Weihnacht

Wenn ich mir von der magischen Weihnacht auch eine Entwicklung erhoffe, so bleibt mir gar nichts anderes übrig, als die Romantik aus ihrer Tragik zu lösen und verantwortungsvoll der konstruktiven Entwicklung, der Kreativität an die Seite zu stellen.

 

 

Mörder der Romantik?

Mörder der Romantik

Bin ich ein Mörder der Romantik?

Während ich gestern am Thema „Wünsche“ arbeitete und mir mehr und mehr klar wurde, was Wünsche für uns sind und was Wünsche für uns bedeuten, beschlich mich das ungute Gefühl, ich könnte möglicherweise ein Mörder der Romantik sein. Und wo bliebe dann das Magische an meiner erwünschten Weihnacht, wenn ich gleichzeitig eine Art Entzauberung betrieb?

Gleich kamen auch andere finstere Geister dieser Sorge zu Hilfe: „Was werden Deine Freunde von Dir halten, wenn Du Dich hier zum Mörder der Romantik machst?“

Bin ich wirklich ein Mörder der Romantik?

Noch steckt mir der Schrecken in den Knochen. Ich will mich gerne verteidigen, weiß aber noch nicht wie. Vielleicht ist ja etwas Wahres dran an dieser Vermutung, an diesem Verdacht.

Sollte tatsächlich ein Verständnis der Magie des Wünschens, des Zaubers des Wünschens, dem geheimnisvollen Glück und der Romantik des Wünschens und der Weihnacht entgegenstehen?

Die Romantik zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass wir uns nach etwas Großartigem, etwas Wunderbaren sehnen, das wir jedoch mit aller Wahrscheinlichkeit niemals erhalten, erreichen werden. Und doch bleibt da der kleine Funken Hoffnung, unsere Träume, unsere Wünsche möchten doch bitte wahr werden. Sollte ich also nicht nur ein Mörder der Romantik sondern auch noch ein Mörder süßer Hoffnung sein? – Was bin ich nur für ein Monster!? – Ein solches Monster will ich nicht sein!

Magie, Zauber, Romantik, …

Ich fühle mich gefangen, verstrickt in einem Netz mir unklarer Vorstellungen von Magie, Zauber und Romantik. Und von Träumen und Wünschen. Wollen Menschen, auch mir sehr liebe und nahestehende Menschen vielleicht lieber ihr Leben träumend und wünschend, aussichtslos wünschend verbringen, als den Schleier der Romantik zu lüften und ihre Träume wahr werden zu lassen?

Auf keinen Fall will ich zum Gehilfen eines Entzauberers, zu einem Entzauberungslehrlich werden, der sich dann gleichfalls wie Goethes Zauberlehrling eingestehen muss:

Die Geister die ich rief, die werd‘ ich nicht mehr los!

Wie soll, wie wird es wohl weitergehen?

 

 

Interessante Erfahrung

Interessante Erfahrung

Eine interessante Erfahrung durfte ich heute erleben.

Gestern Abend, spät abends, gestern Nacht nahm ich mir die Muße, in aller Ruhe in mich zu schauen, um mir klar darüber zu werden, welche Wünsche ich zur Weihnacht habe. Ich wollte das aber nicht nur irgendwie in Gedanken wischiwaschi wissen, sondern ganz genau, ganz konkret.

Also tat ich das, was ich immer tue, wenn ich etwas wissen will: Ich nahm Stift und Papier und schrieb es mir auf. Wider Erwarten wurde es eine ganz schön lange Liste. Eine Liste, die mich selbst überraschte: Denn es stand gar nichts Materielles auf der Liste. Kein Auto, kein Segelboot, nicht einmal eine Villa im Irgendwo. Dafür standen lauter geistige Fähigkeiten, Erkenntnisse und Persönlichkeits-Eigenschaften auf dem Papier.

Interessante Erfahrung: Der Weg!

Bei allen Wünschen freute ich mich natürlich auf deren Erfüllung, was mich schon jetzt mit innerer Freude erfüllte. Dabei freute ich mich in den meisten Fällen nicht nur auf das Ziel, sondern auch auf den Weg zum Ziel.

Aber ein Wunsch war dabei, ein sehnlicher Wunsch, dessen Ziel ich gerne erreicht hätte, ohne den Weg dorthin selbst gehen zu müssen. Weil mich der Weg mit Angst oder mit ekel oder auch mit beidem erfüllte.

Das Ziel war mir aber doch sehr lieb und so ging ich mit einem inneren Seufzer schlafen. Um einschlafen zu können – dafür brauche ich immer schöne, beruhigende Gedanken – dachte ich konzentriert an dieses Ziel und auch die anderen Wünsche und die Angst und den Ekel vor dem schweren Weg schob ich ganz beiseite. Irgendwann, viel zu spät, schlief ich ein.

Das Wunderbare

Nach, logisch, viel zu wenig Schlaf erlebte ich nun heute dieses Wunderbare: Das, was so mit Angst und Ekel besetzt war, was ich aber tun musste, damit mein Wunsch, dieser besondere eine Wunsch, auch in Erfüllung gehen kann, floss mir heute wie alleine von der Hand. Als würde eine Zaubermacht mich leiten; von Angst und Ekel keine Spur!

Nein: Freude und Stolz über mich, dass ich die verhassten Aufgaben nun endlich angehe. Freude und Stolz über mich, dass es mir so ein Leichtes ist, das zu tun, was Monate- und jahrelang mir stets die Stimmung verhagelte, wenn ich nur daran dachte.

Heldentum

Jetzt sollte mich alle sehen können, was für ein heldenhafter Held ich doch bin!

Na ja; nüchtern betrachtet weiß ich wohl, dass zahlreiche andere, vielleicht die meisten, mit solchen Aufgaben überhaupt keine Schwierigkeiten haben und deshalb meinen inneren Jubel auch nicht verstehen könnten. Doch für mich war es ein großes Ereignis.

Die interessante Erfahrung dabei

Was mir sicherlich noch häufiger zu denken geben wird, ist die interessante Erfahrung, dass mir ein schwerer Weg offenbar sehr leicht fallen kann, wenn ich dessen Ziel, die Erfüllung eines großen Wunsches im Blick habe. Und nicht die lästigen, notwendigen Schritte bis dorthin.

Es mag gut sein, dass diese Erkenntnis Dir und allen meinen Freunden seit Jahr und Tag vertraut ist. Mir ist diese interessante Erfahrung aber neu und ein großes Glück. Das Glück, immer noch dazulernen zu können und zu dürfen.

 

Zueignung

Zueignung

Indem ich nun hier meine Gedanken sammle, um meinen Wunsch einer magischen Weihnacht wahr werden zu lassen, staune ich über die Zueignung in meinem gedanklichen Erleben.

Zueignung

Wie zu einem Mosaik fügen sich einzelne Gedankensplitter zusammen und scheinen ein Bild ergeben zu wollen. Da sind von heute die Fragen und Gedanken des erwachsenen, alternden Mannes. Und da sind die Bilder der Kindheit und die Gefühle, soweit ich sie erinnern kann.

Alles fügt sich zusammen und, wie ein Wunder, alles scheint zueinander zu passen. Dieses Passen, diese Fügung ist für mich in der Tat unerwartet. Denn damit hatte ich nicht gerechnet.

Auf dem richtigen Weg?

Diese Zueignung erfüllt mich mit einem selten erlebten Wohlergehen. Ein Wohlergehen, für das ich dankbar bin. Ein Wohlergehen, das mich bezüglich meines Vorhabens zuversichtlich stimmt und mir, so scheint es mir, sagen will: Mach‘ weiter! Du bist auf einem ergiebigen, reichen Weg. Auf dem richtigen Weg!

Ein Weihnachtsgeschenk für mich

Magische Weihnacht

Der 1. Advent

Heute ist der erste Advent. Der erste Advent des Jahres 2021.
In diesem Jahr möchte ich mir zu Weihnachten ein Geschenk machen: ein Weihnachtsgeschenk für mich, für mich ganz persönlich. Und natürlich soll es ein ganz wunderbares Weihnachtsgeschenk sein; keine Frage.

Während ich gerade das Wort wunderbar geschrieben habe, wird mir erneut klar, wie außerordentlich mein Wunsch und mein Vorhaben ist. Denn ich will den Weihnachtszauber, die Weihnachtsmagie voll auskosten und erleben. Ich will eine magische Weihnacht feiern können und dürfen.

Dies ist mein Vorhaben, mit dessen Vorbereitungen ich heute, am 1. Advent, beginne.

Eine Magische Weihnacht?

Ich weiß heute noch nicht, noch nicht genau, was eine magische Weihnacht sein könnte. Ich weiß noch nicht einmal, was Magie ist. Ich ahne nur, dass es Großartiges zu gewinnen geben könnte.

Wie aber sollte ich mir etwas wünschen können, etwas erwarten können, das ich noch nicht einmal kenne? Und erst recht noch nicht genau kenne.

Also muss ich mir doch erst einmal darüber klar werden, was ich wirklich, in der Tiefe meines Herzens erhoffe. Genau deshalb, um Klarheit zu gewinnen, begebe ich mich ab heute für die nächsten 4 Wochen bis zum Weihnachtsfest auf die Erkundungsreise. Auf eine Selbsterkundungsreise. Mein Reisevehikel sollen dabei die Texte sein, die ich für diese Website schreibe.

Fragen zur magischen Weihnacht

Hinter all den Texten stehen Fragen. Fragen, die ich mir beantworten will, um meine Sehnsucht zu verstehen, um meine Wünsche und damit auch mich selbst kennenzulernen. Indem ich mir meine Fragen beantworte, hoffe ich, wie stets, meinen Weg zu finden. Und ich hoffe und wünsche: Es möge ein Königsweg sein!

Willst Du mich auf meinem Weg begleiten?

Wenn Du ja vielleicht auch eine magische Weihnacht erleben möchtest, begleite mich doch auf meiner Suche. Du findest meine Spuren der Suche auf dieser Website, beginnend bei der Startseite und fortgesetzt auf den Folgeseiten.

Ich lade Dich herzlich dazu ein:

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